Beispiele
Da das deutsche Volk für seinen Fleiß, seine Disziplin und sein Pflichtbewusstsein bekannt ist, lautet eines der verbreiteten Sprichwörter über die Gefahren von Faulheit und Aufschub: „Des Teufels liebstes Möbelstück ist die lange Bank“.
Ein weiteres Sprichwort lautet: „Wer rastet, der rostet“, was bedeutet, dass derjenige, der sich ausruht, rostet – ein Hinweis darauf, wie wichtig es ist, kontinuierlich an seinen Fähigkeiten zu arbeiten und sie nicht lange zu vernachlässigen, damit sie nicht schwächer werden und „rosten“.
Ein weiteres Sprichwort über das Lernen und Fehler machen lautet: „Aus Schaden wird man klug“, was bedeutet: „Aus Fehlern wird man klug.“
„Morgenstund hat Gold im Mund“ ist ein weiteres berühmtes Sprichwort, das auf die Vitalität, den Eifer und die Aktivität des deutschen Volkes hinweist. Es ist vergleichbar mit dem arabischen Sprichwort „Der frühe Vogel fängt den Wurm“.
Auch das arabische Sprichwort „Übung macht den Meister“ kommt im Deutschen vor, wo es im Wesentlichen wörtlich übernommen wurde. Es bedeutet, dass man sich durch Übung verbessern und es zur Meisterschaft bringen kann.
Mit der Geschwindigkeit und dem Fortschritt der heutigen Zeit neigen viele Menschen dazu, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, um Zeit zu sparen. Doch die deutsche Kultur rät genau das Gegenteil mit dem Sprichwort: „Wer zwei Hasen auf einmal jagt, bekommt keinen“, was übersetzt bedeutet: „Wer zwei Hasen gleichzeitig jagt, wird keinen fangen.“
Das Sprichwort „Der Hunger kommt beim Essen“ bestätigt, dass Motivation und Begeisterung für eine Aufgabe mit ihrer Ausführung und ihrem Fortsetzen einhergehen.
Das kalte und regnerische Klima spielt eine große Rolle in der deutschen Kultur, die Aktivität und Arbeit schätzt. Dies wird im berühmten Sprichwort „Arbeit ist die beste Jacke“ ausgedrückt, was bedeutet: „Arbeit wärmt“.
Ein weiteres interessantes Sprichwort lautet: „Klappe zu, Affe tot“, was übersetzt bedeutet: „Schweig, Affe tot“. Es mag zu Beginn etwas seltsam und schockierend klingen, aber es ist in Deutschland ein häufiger Ausdruck, der das einfache Konzept von Abschluss oder Ende betont, wenn man etwas gesagt oder getan hat.